Die Waiapí-Indianer

2000. Ich bin mit dem Baumstamm „THE TREE“ in Brasilien gelandet. Zeitgleich erhalten die Yanomami endlich den wohlverdienten Frieden. 18 Jahre mit den verschiedensten Kampagnen liegen hinter mir. Die Gefahr, dass der Goldrausch sich wiederholen kann, ist grundsätzlich realistisch. Bevölkerungsdruck und Habgier bleiben die größte Bedrohung. Ich weiß die weitere Betreuung der Yanomami bei Christina Haverkamp in guten Händen..

Vielleicht gibt es ja auch noch eine Wende in ganz anderer Richtung. Vielleicht gelingt es der Weltgemeinschaft, solchen Ländern, die der Welt ihre Urwälder als Sauerstoffquell und Artenvielfalt-Garant erhalten, einen Ausgleich zu bieten. Naturerhalt gegen finanziellen Ausgleich. Vielleicht ist sogar der UN-Status „Welt-Ethnienerbe“ denkbar. Es wäre zu aller Nutzen.

Für mich ist mit dem Frieden für die Yanomami eine Lebensära abgeschlossen und der Zeitpunkt gekommen, mich nach neuen Herausforderungen umzusehen.

Zusammen mit meiner Frau Annette Weber wird das zunächst die Betreuung eines anderen Volkes. Es sind die Waiapí im äußersten Nordosten Brasiliens, auf der Grenze zu Französisch-Guayana. Sie haben bereits ein Schutzgebiet, aber keine medizinische Versorgung. Gemeinsam bauen ihnen eine kleine Krankenstation, die von der brasilianischen Indianerbehörde FUNASA mit zwei Krankenpflegern versorgt wird .

Aber die größte Herausforderung wird eine ganz andere. Es ist das Drama „Weibliche Genitalverstümmelung“.

Alle Details dazu finden Sie auf einer eigenen Homepage: www.target-humam-rights.com