Per Bambusfloß nach Washington

1992 feiert Amerika seinen 500. Geburtstag. Man will sich feiern als großartige Demokraten mit Riesenpartys und Riesenpressekonferenzen. Alles gigantisch. Vom gigantischen Ausmaß der Indianer-Vernichtung kein Wort. Das will ich ändern und stören. Zusammen mit Christina Haverkamp baue ich ein Bambusfloß mit Segel. Wir wollen von Senegal nach Brasilien damit. Die Medien sollen durch diese ungewöhnliche Aktion „unser“ Thema bekannt machen:.

Aufschrift auf dem Segel:
„500 Jahre Amerika. 500 Jahre Völkermord.
Landrechte für alle Indianer in Nord und Süd.
Rettet die Yanomami und ihre Regelnwälder!“

Als wir in Brasilien landen, entscheiden wir, weiter zu fahren. Durch die Karibik bis vors Weiße Haus in Washington. Die Aktion interessiert kaum jemanden. (Foto)


Buch „Über den Atlantik und durch den Dschungel“ (ISBN 3-492-21965-9)